 |
Verbesserung der russischen Gesetzgebung
in Fragen der Kreditsicherheiten
|
Am 1.05.2007 startete OST-EURO ein neues Projekt
im Rahmen der Zusammenarbeit mit dem Ausschuss fuer
Kreditinstitute und Finanzmaerkte der Russischen Staatsduma.
Das Projekt soll sich im Wesentlichen mit der Verbesserung
der russischen Gesetzgebung in Fragen der Kreditsicherheiten,
neuer Finanzinstrumente und einigen weiteren aktuellen
Gesetzen befassen. Wie auch die vorangegangenen Projekte
wird dieses vom Bundesfinanzministerium und von der
KfW-Bankengruppe finanziert. Als Partnerorganisationen
auf russischer Seite sollen neben dem genannten Ausschuss
auch Verband der Regionalbanken "Rossia",
Russischer Bankenverband sowie Finanzministerium,
Zentralbank Russlands und einige andere einbezogen
werden.
Im Rahmen des Projektes fand vom 2.05. bis 4.05.
ein Einsatz deutscher Experten in Russland statt.
An diesem Einsatz waren die Vertreter der BMW-Bank,
Dr. Holl und Hr. Han, Vertreter der BaFin, Dr. Engels
beteiligt Die Experten nahmen an einer erweiterten
Arbeitssitzung der Arbeitsgruppe zum aktuellen Gesetzesentwurf
ueber Verbraucherkredite am 3. Mai in der Staatsduma
aktiv teil und leisteten ihren Beitrag zu diesem Thema.
Davor hatte ein weiterer Experte der BaFin, Hr. Rink,
schriftlich Stellung zu einigen relevanten Fragen
des Gesetzesentwurfes genommen. Weitere Institutionen,
wie z.B. der Verbraucherzentrale Bundesverband, haben
ihre Mitwirkung in Form von Kommentierungen, telefonischer
Bratungen etc. angekuendigt.
Am 4. Mai 2007 wurde in Tscheboxary ein Fachseminar
zu Bildungs- und Verbraucherkrediten gemeinsam mit
der Nationalbank der Republik Tschuwaschien veranstaltet,
zu dem alle Kreditinstitute der Republik, die Hochschulen
und einige Ministerien eingeladen waren. Die Experten
- Dr. Engels, Fr. I. Abankina (stv. Leiterin des Institutes
fuer Bildung in der Higher School of Economics) und
Dr. Markwart - haben ueber die Erfahrungen und Probleme
bei der Regulierung und Implementierung von Bildungskrediten
und Verbraucherkrediten in Deutschland und in Russland
berichtet.
Am 9.-12. März 2008 fand die Geschäftsreise russischer Finanzpolitiker und –experten nach Deutschland im Rahmen des BMF/KfW-Projektes zur Beratung der Russischen Staatsduma in Fragen der Optimierung der russischen Kreditgesetzgebung statt.
Schlüsselthemen der Geschäftsreise:
• Verbraucherkreditrecht; Schutz der Interessen von Verbrauchern und Banken
• Pfandrecht; Verpfändung von Rechten; Repo-Geschäfte und weitere moderne Finanzinstrumente
• Bekämpfung der Liquiditätsprobleme des Bankensystems
Teilnehmer:
1. Herr Dr. Anatolij Axakov, Abgeordneter der Russischen Staatsduma (Parlament), Präsident der Assoziation der Regionalbanken Russlands, Leiter der Delegation
2. Herr Dr. Oleg Iwanov, Vize-Präsident der Assoziation der Regionalbanken Russlands, Experte des Ausschusses für Finanzmärkte der Russischen Staatsduma
3. Frau Elena Kuritsyna, stv. Leiterin des Föderalen Dienstes für Finanzmärkte der RF
4. Frau Ekaterina Romanova, Leiterin der methodischen Verwaltung der Zentralbank Russlands
5. Frau Olga Schischlyannikova, Rechtsexpertin des Zentrum fur Finanzreformen bei der Russischen Regierung, Expertin fur Pfandrecht des Russischen Industriellen- und Unternehmerverbandes
6. Herr Dr. Emil Markwart, Projektleiter, OST-EURO GmbH
Im Rahmen der Reise wurden Treffen mit Vertretern vom Bundesministerium für Finanzen, von der Bundesanstalt fur Finanzaufsicht, der Deutschen Bundesbank, der KfW-Bankengruppe, vom Bundesverband Deutscher Banken, vom Verband Deutscher Pfandbriefbanken, vom Bundesverband der Verbraucherzentralen organisiert.
Einige Aspekte zur Vervollstaendigung des russischen Pfandrechts und deutsche Erfahrungen. Beitraege des deutsch-russischen Projektes. Gesamtredaktion von Dr. E. Markwart – Moskau, 2008.
Das Sammelwerk ist bereits das vierte Buch der deutsch-russischen Projektreihe zur Verbesserung der russischen Gesetzgebung zum Kreditwesen und zur KMU-Finanzierung. Die Projektreihe wird von der KfW-Bankengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Finanzen im Rahmen des TRANSFORM-Programms finanziert und von OST-EURO GmbH realisiert. Der russische Projektpartner – der Ausschuss für Finanzmarkte der Russischen Staatsduma. Die aktuelle Projektetappe befasst sich mit der Problematik des Pfandrechts und der Verbraucherkredite. An dem Projekt waren ausserdem beteiligt die Assoziation der Regionalbanken "Rossia", Vertreter der Russischen Zentralbank und der Nationalbank der Republik Tschuwaschien, des Obersten Arbitragegerichts, namhafte deutsche Experten und Institutionen. Das Buch enthaelt das im Rahmen des Projektes erarbeitete analytische Papier zur Verbesserung der russischen Gesetzgebung zur Verpfändung von beweglichen Dingen und Rechten (mit einer Kurzfassung in Deutsch), sowie eine Reihe von Unterlagen ueber das Pfandrecht in Deutschland und Europa und ueber die Pfandbriefe. Die Herausgeber bedanken sich bei allen Autoren für ihre Beitraege und Mitwirkung im Projekt.
Die Broschuere erscheint mit finanzieller Unterstuetzung der KfW Bankengruppe im Rahmen des TRANSFORM – Programms.
|